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Zeitungsmarkt 2017: Print sinkt, ePaper wächst

 

Die neuen ÖAK-Zahlen für das zweite Halbjahr 2017 sind erschienen. Auf den ersten Blick scheint es einen Abwärtstrend in der heimischen Zeitungslandschaft zu geben: Laut der Österreichischen Auflagenkontrolle sind die Verkaufszahlen der Tageszeitungen gesunken und auch die Druckauflagen nehmen kontinuierlich ab. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2016 konnten nur wenige Zeitungen einen Anstieg verzeichnen, dazu zählen die Kleine Zeitung, die Salzburger Nachrichten und Die Presse.
Einen Aufwärtstrend gibt es allerdings auch, nämlich im Bereich der digitalen Angebote: Die ePaper-Abos als auch ePaper-Verkäufe legten bei den heimischen Tageszeitungen zweistellig zu. Spitzenreiter sind die Kronen Zeitung und der Kurier mit über 70 Prozent Zuwachs. Beliebt sind auch Kombi-Angebote aus Print und ePaper sowie Online-Plattformen und Applikationen wie Readly, read-it oder der APA Austria Kiosk. Zeitungen werden also nach wie vor konsumiert, es verändert sich bloß die Art und Weise, wie die Nachricht an die Leser gelangt.

Weitere Zahlen und Fakten können auf der Homepage der ÖAK nachgelesen werden:
http://www.oeak.at/2-halbjahr-jahresschnitt2017/